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Leistungsspektrum

Hier finden Sie eine Auflistung der angebotenen Operations- und Behandlungsmethoden sowie verschiedener Krankheitsbilder. Die Begriffe sind alphabetisch geordnet. Es sind sowohl Fachbegriffe als auch deutschsprachige Bezeichnungen aufgeführt.
Abdominoplastik
Durch eine Abdominoplastik (Fettschürzenresektion, Straffungsoperation am Unterbauch, Bauchdeckenstraffung) können erschlaffte Haut und/oder Fettschürzen im Bauchbereich entfernt werden. Dabei wird der gesamten Unterbauch (die Region zwischen Bauchnabel und Schamhügel) operativ entfernt, der Oberbauch (die Region zwischen Bauchnabels und Rippenbogen) wird nach unten "gezogen" und dadurch gestrafft, der Bauchnabel wird an neuer Position wieder eingenäht. Dieser Eingriff wird im Allgemeinen stationär und in Vollnarkose durchgeführt.
Aknenarbe
Aknenarben können durch Laserbehandlung, Abschleifung oder operative Exzision (Ausschneidung) verbessert werden. Teilweise lassen sich eingesunkene Narben auch durch Unterspritzung mit Hyaluronsäure anheben. Bei flächenhaften Vernarbungen ist die Behandlung meist schwierig.
Aktinische Keratose
Die aktinische Keratose (solare Keratose) ist eine Schädigung der Haut durch Sonnenstrahlung. Sie gilt als Vorstufe des weißen Hautkrebes (Plattenepithel-Karzinom).
Altersfleck
Altersflecken sind gutartige Pigmentstörungen der Haut. Sie können mit dem Laser behandelt werden.
Alterwarze
Siehe Basalzellpapillom.
Atherom
Siehe Follikelzyste.
Augenlid-Straffung
Siehe Blepharoplastik.
Azzalure®
Siehe Botulinumtoxin.
Basaliom
Siehe Basalzellkarzinom.
Basalzellkarzinom
Ein Basalzellkarzinom (Basaliom) ist eine bösartige Erkrankung der Haut. Basalzellkarzinome werden auch als weißer Hautkrebs bezeichnet. Eine weitere Art von weißem Hautkrebs ist das Plattenepithel-Karzinom, das meist aggressiver als das Basaliom ist. Kleinere Basaliome können meist problemlos in örtlicher Betäubung durch Ausschneidung operativ entfernt werden. Bei größeren Basaliomen sind nach der Ausschneidung gegebenenfalls Hautverschiebungen (Lappenplastiken) oder Hautverpfanzungen zur Verschluss nötig. Nicht zu verwecheln mit einem Basalzellpapillom, einer gutartigen Hautveränderung.
Basalzellpapillom
Basalzellpapillome (seborrhoische Keratosen, Alterswarzen) sind gutartige Hautveränderungen. Sie sind bräunlich und erhaben, teils trocken und teils fettig belegt. Eine Entfernung durch Abschabung, Ausschneidung oder Laserbehandlung ist möglich, wenn die Veränderungen störend sind oder Probleme bereiten. Nicht zu verwecheln mit einem Basalzellkarzinom, einer bösartigen Hautveränderung.
Bauchdeckenstraffung
Siehe Abdominoplastik.
Blepharoplastik
Durch eine Blepharoplastik (Augenlid-Straffung) können Falten und überschüssige Haut im Bereich der Ober- und Unterlider entfernt werden. Zudem können dadurch Tränensäcke oder Schwellungen (überschüssiges Fettgewebe) entfernt werden. Dieser operative Eingriff ist ambulant und in örtlicher Betäubung durchführbar.
Blutschwamm
Siehe Hämangiom.
Body Contouring
Body-Contouring (Körperformung) ist der Überbegriff für körperverbessernde Operationsverfahren wie z. B. Abdominoplastik (Bauchdeckenstraffung) oder Liposuktion (Fettabsaugung). Meist werden dabei mehrere Operationsverfahren in einer einzigen Operation kombiniert.
Bodylift
Unter Bodylift oder circumferencial body-lift versteht man eine ringsherum umlaufende Straffung am Bauch, den Hüften/Oberschenkeln und am Gesäß/Rücken. Es handelt sich somit um die Kombination von mehreren Straffungsoperationen, die in einem einzigen Operationsschritt zusammen gefasst werden.
Botox®
Siehe Botulinumtoxin.
Botulinumtoxin
Botulinumtoxin kann zur Behandlung von mimischen Falten (Falten, die durch übermäßige Aktivität der Gesichtsmuskulatur entstehen) verwendet werden. Dies sind z. B. Stirnfalten, Zornesfalten und Lachfalten (Krähenfüße). Bekannte Produkte mit dem Wirkstoff Botulinumtoxin sind Azzalure® und Botox®.
Brustaufbau
Siehe Mamma-Rekonstruktion.
Brustfehlbildung
Bei der Entwicklung der weiblichen Brust kann es zu Fehlbildungen unterschiedlicher Art kommen. Die Brüste können zu klein sein (Mamma-Hypoplasie), unterschiedlich groß oder unterschiedlich geformt(Mamma-Asymmetrie), schlauchförmig (tubuläre Deformität, tuberöse Brust, Schlauchbrust), oder vollständig fehlend (Mamma-Aplasie, Amazonen-Syndrom, Poland-Syndrom).
Brustkrebs
Siehe Mamma-Karzinom.
Brustrekonstruktion
Siehe Mamma-Rekonstruktion.
Bruststraffung
Siehe Mastopexie.
Brustvergrößerung
Siehe Mamma-Augmentation.
Brustverkleinerung
Siehe Mamma-Reduktionsplastik.
Brustwarzenkorrektur
Eingezogene Brustwarzen (Schlupfwarzen), asymmetrische Brustwarzen und zu große Brustwarzen können operativ korrigiert werden.
Brustwiederherstellung
Siehe Mamma-Rekonstruktion.
Brustvergrößerung
Siehe Mamma-Augmentation.
DCIS
Das DCIS ist eine Frühform des Mamma-Karzinoms (Brustkrebs). Obwohl es sich noch nicht um einen echten Brustkrebs handelt, ist das DCIS dennoch eine bösartige Erkrankung.
Dekubitus
Ein Dekubitus ist eine wundgelegene Stelle. Durch Druckbelastung der Haut, z. B. bei Bettlägrigkeit oder Sitzen im Rollstuhl, entstehen zunächst Rötungen und dann oberflächlich offene Stellen. In fortgeschrittenen Stadien können tiefe Wunden entstehen, die bis auf den Knochen reichen. Während ein oberflächlicher Dekubitus durch spezielle Verbände behandelt werden kann, müssen tiefe Wunden meist operativ versorgt werden. In ersten Linie sollte das Augenmerk jedoch darauf gerichtet werden, die Entstehung eines Dekubitus zu verhindern (Lagerungspflege).
DIEP-Lappenplastik
Die DIEP-Lappenplastik ist eine Form der freien Gewebeübertragung vom Bauch zu verschiedenen anderen Stellen des menschlichen Körpers. Sie wird insbesondere zur Mamma-Rekonstruktion (Brustwiederherstellung) verwendet. Das Gewebe des Unterbauches (Haut und Fettgewebe) wird dabei vollständig abgelöst und dann an der Empfängerstelle (meist der Brust) mikrochirurgisch (durch Gefäßnähte unter dem Mikroskop) wieder an die Blutversorgung angeschlossen.
Dupuytren-Kontraktur
Bei der Dupuytren-Kontraktur (Morbus Dupuytren, M. Dupuytren) handelt es sich um eine gutartige Bindegewebserkrankung in Bereich der Handflächen und Finger. Dabei kommt es zur Bildung von Strängen und Knoten, welche die Streckung der Finger behindern können (Kontraktur). Die Dupuytren-Kontraktur kann operativ behandelt werden (Aponeurektomie, Fasziektomie, Nadelfasziotomie).
Eigenfett-Behandlung
Siehe Lipofilling.
Eingewachsener Nagel
Siehe Unguis incarnatus.
Emervel®
Siehe Hyaluronsäure.
Emmert-Plastik
Sollten konservative Behandlungsmöglichkeiten bei einem eingewachsenen Nagel (Unguis incarnatus) keinen Erfolg haben, dann kommt als chirurgische Behandlungsmöglichkeit eine Emmert-Plastik (Emmert-Keilexzision) in Betracht. Bei dieser Operation wird ambulant in Lokalanästhesie der betroffene Anteil des Nagels (meist an der Großzehe) entfernt.
Facelift
Durch ein Facelift/Facelifting kann die erschlaffte Gesichtshaut gestrafft werden. Wenn zusätzlich zur Gesichtshaut auch die Haut des Halses gestrafft wird (Necklift), dann spricht man von Face-Neck-Lift. Heutzutage stehen uns moderne Operationsverfahren zur Verfügung, bei denen nicht direkt die Haut, sondern tiefere Gewebeschichten im Gesichts- und Halsbereich gestrafft werden. Dadurch bleibt das Aussehen der Haut natürlich und ein maskenartigen Aussehen wird vermieden.
Faltenbehandlung
Falten im Gesichtsbereich lassen sich durch Unterspritzung mit Hyaluronsäure, durch Behandlung mit Botulinumtoxin oder durch Straffungsoperationen (Blepharoplastik, Facelift) behandeln.
Fettabsaugung
Siehe Liposuktion.
Fettgeschwulst
Siehe Lipom.
Fettschürzen-Entfernung
Siehe Abdominoplastik.
Fibrom
Ein Fibrom ist ein gutartiges Bindesgewebs-Geschwulst auf der Haut. Das Fibom kann entweder eine halbkugelige Form haben, oder an einem dünnen Stiel hängen (Fibroma pendulans, häufig in der Achselhöhle). Eine operative Entfernung ambulant in Lokalanästhesie ist möglich.
Filler
Als Filler werden Präparate mit dem Wirkstoff Hyaluronsäure bezeichnet. Sie werden zur Faltenbehandlung ("Unterspitzung") verwendet. Bekannte Präparate sind z. B. Emervel® und Restylane®.
Follikelzyste
Eine Follikelzyste (Grützbeutel, Follikelzyste, Haarfollikelzyste, Epidermiszyste, Atherom) ist eine zystische Veränderung, die direkt unter der Haut liegt. Atherome sind gutartig, können sich jedoch entzünden (infizieren). Eine operative Entferung ist ambulant und in örtlicher Betäubung möglich.
Ganglion
Ein Ganglion (Überbein) ist eine flüssigkeitsgefüllte Zyste, die Verbindung zu einem Gelenk hat. Sie kommen z. B. am Handgelenk(dorsales Handgelenksganglion, radiopalmares Handgelenksganglion) oder über den Fingerendgelenken (Mukoidzyste) vor. Wenn sie schmerzhaft sind, dann kann eine operative Entfernung (ambulant in Lokalanästhesie) sinnvoll sein.
Glabellafalten
Die Glabella ist die Region zwischen dem Nasenrücken und der Stirn. Glabellafalten sind sogenannte mimische Falten, da sie durch die mimische Muskulatur verursacht werden. Sie lassen sich durch Botulinumtoxin (Azzalure®, Botox®) behandeln.
Gynäkomastie
Bei der Gynäkomastie kommt es zur Vergrößerung der männlichen Brust ("Männerbrust"). Ursachen können die Ausbildung eines Drüsenkörpers (echte Gynäkomastie, gynaecomastia vera) oder die Einlagerung von Fettgewebe (unechte Gynäkomastie, Lipomastie) sein. Eine echte Gynäkomastie wird durch operative Entfernung des Drüsenkörpers (subkutane Mastektomie) behandelt, eine Lipomastie kann durch Fettabsaugung (Liposuktion) korrigiert werden.
Hautkrebds
Als Hautkrebs werden das Basalzellkarzinom (Basaliom) und das Plattenepithelkarzinom (Spinaliom) bezeichnet (beide auch Weißer Hautkrebs genannt), sowie das Maligne Melanom (Schwarzer Hautkrebs).
Hämangiom
Ein Hämangiom (Blutschwamm) ist eine gutartige, rötliche, blutgefüllte Hautveränderung. Falls eine Entfernung gewünscht sein sollte, dann ist dies durch Laserbehandlung, operative Ausschneidung oder durch Verschorfung (Elektrokoagulation) möglich.
Hautverpflanzung
Durch eine Hautverpfanzung können Hautweichteil-Defekte (offene Stellen) verschlossen werden, die z. B. durch Unfälle, Geschwüre (Ulcus, Ulcera) oder nach Entfernung von Tumoren entstanden sind. Es wurd unterschieden zwischen Vollhaut-Transplantation (Übertragung aller Hautschichten) und Spalthaut-Transplantation (Übertragung nur der oberen Hautschichten).
Hyaluronsäure
Hyaluronsäure wird zur Unterspritzung von Falten im Gesichtsbereich und zur Vergrößerung der Lippen ("Aufspritzen") verwendet. Präparate mit Hyaluronsäure sind z. B. Emervel®, Restylane® und Perlane® (von Galderma®), Juvéderm® (von Allergan®) oder Belotero® (von Merz®).
Hyperhidrosis
Hyperhidrosis bezeichnet ein krankhaft vermehrtes Schwitzen. Dies kann an allen Stellen des Körpers vorkommen (generalisierte Hyperhidrosis) oder nur bestimmte Bereiche betreffen (lokalisierte Hyperhidrosis). Häufig betroffen sind die Achselhöhlen (Hyperhidrosis axillaris) und die Handflächen (palmare Hyperhidrosis). Eine Behandlung ist durch äußerliche Behandlung mit speziellen Tinkturen, medikamentös mit Tabletten oder durch Injektionen mit Botulinumtoxin (Botox®, Azzulure®), und operativ möglich.
Intimchirurgie
Intimchirurgie ist der Überbegriff für kosmetische Behandlungen der weiblichen und männlichen Genitale. Insbesondere Schamlippenverkleinerungen fallen unter diese Kategorie.
Kapselfibrose
Kapselfibrose ist eine krankhafte Verhärtung des Kapsel, die sich um ein Silikon-Implantat in der weiblichen Brust bildet. Silikon-Implantate werden zur Vergrößerung oder zum Wiederaufbau von Brüsten eingesetzt. Bei der Kaspselfibrose kommt es zur spürbaren Verhärtung des Implantates, in späteren Stadien dann zur Verformung des Implantates und zu Schmerzen. Je nach Befund ist gegebenenfalls ein Austausch des Implantates (Implantatwechsel) nötig.
Karpaltunnelsyndrom
Beim Karpaltunnelsyndrom (KTS, CTS) ist der Mittelnerv (Nervus medianus) auf Höhe des Handgelenkes eingeklemmt (peripheres Nervenkompressionssyndrom). Dadurch kommt es zu sensiblen Ausfällen (Einschlafen der Finger, Kribbeln, Taubheit, pelziges Gefühl) und motorischen Ausfällen (Kraftverlust). Ein Karpaltunnelsyndrom kann durch eine Nervenmessung (Neurografie) erkannt werden. Wenn die Nervenleitgeschwindigkeit des N. medianus durch die Einengung krankhaft verlangsamt ist, dann ist eine operative Karpaldachspaltung anzuraten.
Keloid
Ein Keloid ist eine krankhaft überschießende Narbenbildung nach einer Verletzung oder Operation. Keloide können schmerzhaft sein und sehr groß werden. Manche Menschen haben die Neigung zur Entwicklung von Keloiden. Die Behandlung kann konservativ oder operativ erfolgen. Rezidive (erneutes Auftreten) sind jedoch häufig.
Kubitaltunnelsyndrom
Beim Kubitaltunnelsyndrom (KuTuS, Sukus-ulnaris-Syndrom) ist der Ellennerv (Nervus ulnaris) auf Höhe des Ellenbogens eingeklemmt (peripheres Nervenkompressionssyndrom). Dadurch kommt es zu sensiblen Ausfällen (Einschlafen der Finger, Kribbeln, Taubheit, pelziges Gefühl) und motorischen Ausfällen (Kraftverlust). Ein Kubitaltunnelsyndrom kann durch eine Nervenmessung (Neurografie) erkannt werden. Wenn die Nervenleitgeschwindigkeit des N. ulnaris durch die Einengung krankhaft verlangsamt ist, dann ist eine operative Entlastung des Nerven anzuraten.
Labiaplastik
Labiaplastik ist der Fachbegriff für eine formverbessernde Operation an den weiblichen Schamlippen. Meist ist damit eine Schamlippenverkleinerung gemeint (Verkleinerung der kleinen Schamlippen). Es stehen mehrere Operationstechniken zur Verfügung, abhängig vom Befund.
Lappenplastik
Lappenplastik ist der Überbegriff für Gewebeverschiebungen und Gewebeverpflanzungen. Lappenplastiken werden eingesetzt, um offene Stellen (z. B. nach Verletzungen oder Operationen) zu verschließen oder um Körperregionen wieder aufzubauen (z. B. Brustaufbau nach Brustkrebs). Man unterscheidet mehrere Typen von Lappenplastiken, z. B. freie mikrovaskuläre Lappenplastiken (z. B. DIEP-Lappenplastik zum Brustaufbau) oder lokale Lappenplastiken (z. B. Transpositionslappenplastik).
Latissimus-dorsi-Lappenplastik
Die Latissimus-dorsi-Lappenplastik (LD) ist eine Gewebeverpflanzung, die verwendet wird um offene Stellen (z. B. nach Verletzungen oder Operationen) zu verschließen oder um die weibliche Brust nach Brustkrebsoperationen wieder aufzubauen. Die Lappenplastik hat ihren Namen vom Musculus latissimus dorsi, einem großen Muskel vom Rücken.
Leberfleck
Siehe Nävus.
Lentigo
Eine Lentigo ist ein gutartiger bräunlicher Pigmentfleck. Aus ihm kann sich (muss nicht) eine bösartige Lentigo maligna entwickeln.
Lentigo maligna
Siehe Melanoma in situ.
Lipofilling
Fettgewebe kann, wenn es schonend abgesaugt wird (Liposuktion), nach einer speziellen Aufbereitung direkt in andere Stelle des Körpers wieder eingespritzt (transplantiert) werden. Dadurch kann z. B. eine weibliche Brust vergrößert (Mamma-Augmentation) oder nach einer Brustkrebs-Erkrankung wiederhergestellt werden (Mamma-Rekonstruktion). Das Fettgewebe kann aber auch zur Faltenbehandlung oder zur Auffüllung der Lippen verwendet werden. Synonyme: Eigenfett-Behandlung, Lipo-Transfer.
Lipom
Ein Lipom (Fettgeschwulst, Fettgewebsgeschwulst) ist ein gutartiger Tumor, der sich unter der Haut (teilweise auch unterhalb der Muskulatur) entwickeln kann. Eine operative Entfernung kann sinnvoll sein, wenn der Tumor wächst oder Probleme bereitet.
Lipomastie
Bei der Lipomastie kommt es zur Vergrößerung der männlichen Brust ("Männerbrust"). Im Gegensatz zur echten Gynäkomastie (gynaecomastia vera) bei der sich ein Drüsenkörper gebildet hat, handelt es sich bei der Lipomastie nur im die Einlagerung von Fettgewebe (unechte Gynäkomastie). Während eine echte Gynäkomastie durch operative Entfernung des Drüsenkörpers (subkutane Mastektomie) behandelt wird, kann bei einer Lipomastie das Fettgewebe abgesaugt werden (Liposuktion).
Liposuktion
Durch eine Liposuktion (Fettabsaugung, liposuction) kann überschüssiges Fettgewebe im Bereich von Problemzonen entfernt werden. Problemzonen sind z. B. bei der Frau die Oberschenkel außen ("Reiterhosen") und beim Mann der Bauchbereich.
Lippenunterspritzung
Die ästhetische Vergrößerung der Lippen kann durch Unterspritzung mit Hyaluronsäure ("Aufspritzen") erfolgen. Präparate mit Hyaluronsäure sind z. B. Emervel®, Restylane® und Perlane® (von Galderma®), Juvéderm® (von Allergan®) oder Belotero® (von Merz®).
Malignes Melanom
Das Maligne Melanom (Schwarzer Hautkrebs) ist eine bösartige Veränderung der Haut. Meist ist das Melanom dunkel-schwarz, es kann jedoch auch bräunlich oder ganz farblos sein. Die meisten Melanome entstehen als Folge von Schäden der Haut durch UV-Strahlung (Sonnenstrahlung) in zuvor unveränderter Haut, seltener entstehen sie durch bösartige Veränderung von Nävi (Leberflecken).
Mamma-Asymmetrie
Wenn die weiblichen Brüste unterschiedlich geformt und/oder unterschiedlich groß sind, dann wird dies als Mamma-Asymmetrie bezeichnet. Jedoch sind die Brüste der meisten Frauen leicht asymmetrisch, so dass erst ab einer gewissen Ausprägung von einer echten Mamma-Asymmetrie gesprochen wird. Der Unterschied beider Brüste kann entwicklungsbedingt sein (wenn sich die Brüste während des Wachstums in der Pubertät unterschiedlich entwickelt haben oder gar eine Brustwarze bereits bei der Geburt nicht vorhanden war), oder z. B. nach der Schwangerschaft und Stillzeit auftreten.
Mamma-Augmentation
Wenn die weiblichen Brüste zu klein entwickelt sind (Mamma-Hypoplasie) oder von der Frau als zu klein empfunden werden, dann ist eine Korrektur durch eine Mamma-Augmentation (Brustvergrößerung) möglich. Die Vergrößerung kann entweder durch Silikon-Implantate oder durch Lipofilling (Eigenfett-Transplantation) durchgeführt werden.
Mamma-Ca
Siehe Mamma-Karzinom.
Mamma-Karzinom
Die Behandlung von Brustkrebs (Mamma-Karzinom, Mamma-Ca) ist eine interdiszipinäre Herausforderung. Wir sind Teil des Brustzentrums Oberschwaben und in die Behandlung dieser Erkrankung eingebunden.
Mamma-Reduktionsplastik
Wenn die weiblichen Brüste zu groß sind (Mamma-Hyperplasie) und dadurch Beschwerden (Rücken- und Nackenschmerzen, Hautprobleme im Faltenbereich) entstehen oder eine Korrektur aus ästhetischen Gründen gewünscht ist, dann können die Brüste operativ verkleinert werden (Brustverkleinerung, Mamma-Reduktionsplastik). Dabei stehen uns klassische Operationstechniken (T-Schnitt) und narbensparende Verfahren (Hall-Findlay, Lejour) zur Verfügung.
Mamma-Rekonstruktion
Sollte es aufgrund einer Brustkrebs-Erkrankung oder einem hohen erblichen Risiko für die Entwicklung eines Brustkrebses notwendig sein, eine oder beide Brustdrüsen zu entfernen (Mastektomie, Ablatio mammae), dann können die Brüste entweder direkt (primäre Mamma-Rekonstruktion) oder zu einem späteren Zeitpunkt (sekundäre Mamma-Rekonstruktion) wieder aufgebaut werden. Dies ist mit eigenem Gewebe oder mit Implantaten (Silikon-Implantaten) möglich. Eigenes Gewebe steht in Form von Lappenplastiken (Bezeichung für verschiedene Lappenplastiken: TRAM, DIEP, TMG, LD, S-GAP, I-GAP) zur Verfügung. Es kann jedoch auch Fettgewebe an verschiedenen Stellen abgsaugt und dann im Brustbereich zum Brustaufbau wieder eingespritzt werden (Eigenfett-Transplantation, Lipofilling).
Männerbrust
Siehe Gynäkomastie.
Mastopexie
Wenn die weiblichen Brüste schlafft sind (hängende Brust), dann ist eine operative Korrektur durch Mastopexie (Bruststraffung) möglich. Dabei stehen uns klassische Operationstechniken (T-Schnitt) und narbensparende Verfahren zur Verfügung.
Melanoma in situ
Ein Melanoma in situ (Lentigo maligna) ist ein bräunlicher Pigmentfleck. Es handelt sich um eine bösartige Veränderung, um die unmittelbare Vorstufe des schwarzen Hautkrebses, des Malignen Melanoms. Melanoma in situ bedeutet, dass es sich um Zellen des schwarzen Hautkrebses handelt, die noch nicht in das umgebende Gewebe eingewachsen sind ("in situ" = "am Ort").
M. Bowen
M. Bowen (Morbus Bowen) ist eine Hautveränderung, die als unmittelbare Vorstufe des Plattenepithel-Karzinoms (weißer Hautkrebs) gilt. Es handelt sich dabei um die Zellen des weißen Hautkrebses, die allerdings noch nicht in das umgebende Gewebe eingewachsen sind. Der M. Bweon wird deshalb auch als Carcinoma spinocellulare in situ ("in situ" = "am Ort") bezeichnet
M. Dupuytren
M. Dupuytren = Morbus Dupuytren. Siehe Dupuytren-Kontraktur.
Muttermal
Ein Muttermal ist ein angeborener Pigmentfleck der Haut, der meist gutartig ist. Siehe Nävus.
Narbenkorrektur
Funktionseinschränkende oder ästhetisch störende Narben können meist korrigiert werden, entweder operativ oder durch Laserbehandlung.
Nasolabialfalten
Die Nasolabialfalten befinden sich zwischen der Basis der Nasenflügel und den Mundwinkeln. Sie können z. B. durch Unterspritzung mit Hyaluronsäure verbessert werden.
Nävus
Ein Nävus (Mehrzahl: Nävi) ist eine meist bräunlich pigmentierte Hautveränderung. Es gibt viele verschiedene Arten von Nävi, die meisten sind gutartig und harmlos. Wenn sich Nävi jedoch verändern und nicht mehr rund und gleichmäßig gefärbt und geformt sind, dann kann das ein Hinweis auf eine Entartung sein. Nävi mit verändertem Zellwachstum werden als dysplastische Nävi bezeichnet, aus diesen kann sich (muss nicht) ein Malignes Melanom (Schwarzer Hautkrebs) entwickeln. Sie sollten deshalb engmaschig beobachtet oder operativ entfernt werden.
Necklift
Siehe Facelift.
Oberarm-Straffung
Wenn die Haut an den Oberarmen erschlafft ist, z. B. nach einem Gewichtsverlust oder in Folge des Alterungsprozesses der Haut, dann kann dies durch eine Oberarm-Straffung korrigiert werden. Dabei wird die überschüssige Haut und das überschüssige Fettgewebe operativ entfernt. Je nach Ausprägung stehen uns mehrere OP-Techniken zur Verfügung.
Oberschenkel-Straffung
Wenn die Haut an den Oberschenkeln erschlafft ist (meist geschieht dies an den Oberschenkel-Innenseiten), z. B. nach einem Gewichtsverlust oder in Folge des Alterungsprozesses der Haut, dann kann dies durch eine Oberschenkel-Straffung korrigiert werden. Dabei wird die überschüssige Haut und das überschüssige Fettgewebe operativ entfernt. Je nach Ausprägung stehen uns mehrere OP-Techniken zur Verfügung.
Ohren anlegen
Siehe Otoplastik/Otopexie.
Otoplastik/Otopexie
Bei abstehenden Ohren (Apostasis otis) ist eine operative Korrektur durch eine Otoplastik und/oder eine Otopexie möglich. Bei einer Otoplastik (Anthelixplastik) wird die entwicklungsbedingt fehlende Falte am Ohr oben (Anthelixfalte) operativ nachgebildet und somit der obere Ohrpol angelegt. Wenn zusätzlich oder ausschließlich die gesamte Ohrmuschel absteht, dann kann dies durch eine Otopexie korrigiert werden. Dabei wird die Ohrmuschel in der Tiefe durch Nähte gegen den Schädelknochen fixiert. Wir verwenden für die Otoplastik/Otopexie eine spezielle Technik, bei der kaum sichtbare Narben nur auf der Rückfläche des Ohres verbleiben.
Plattenepithel-Karzinom
Das Plattenepithel-Karzinom (Carcinoma spinocellulare, Plattenepithel-Ca, Spinaliom, Stachelzellkrebs) ist eine bösartige Erkrankung der Haut. Plattenepithelkarzinome werden auch als weißer Hautkrebs bezeichnet. Eine weitere Art von weißem Hautkrebs ist das Basaliom (Basalzellkarzinom). Kleinere Plattenepithelkarzinome können meist in örtlicher Betäubung durch Ausschneidung operativ entfernt werden. Bei größeren Tumoren sind nach der Ausschneidung gegebenenfalls Hautverschiebungen (Lappenplastiken) oder Hautverpfanzungen zur Verschluss nötig.
Restylane®
Siehe Hyaluronsäure.
Rüsselbrust
Siehe tubuläre Brust.
Sarkom
Sarkome sind bösartige Erkrankungen der Haut, der Weichteile, des Knochens oder des Knorpels. Es gibt mehrere Arten von Sarkomen (Angiosarkom, Chondrosarkom, Ewing-Sarkom, Fibrosarkom, Kaposi-Sarkom, Liposarkom, Leiomyosarkom, Malignes Fibröses Histiozytom, Neurogenes Sarkom, Osteosarkom, Rhabdomyosarkom), die jeweils unter speziellen Gesichtspunkten behandelt werden müssen.
Schamlippenverkleinerung
Siehe Labiaplastik.
Schlauchbrust
Siehe tubuläre Brust.
Schlupflider
Siehe Blepharoplastik.
Schlupfwarzen
Siehe Brustwarzenkorrektur.
Schnappfinger
Siehe Tendovaginosis stenosans.
Schnellender Finger/Daumen
Siehe Tendovaginosis stenosans.
Schwarzer Hautkrebs
Siehe Malignes Melanom.
Schwitzen, vermehrtes
Siehe Hyperhidrosis.
Seborrhoische Keratose
Siehe Basalzellpapillom.
Sentinel-node-Biopsie
Bei einer Sentinel-node-Biopsie (SNB) oder Sentinel-Lymphonodektomie (SLNE) wird der sogenannte Wächter-Lymphknoten zur histologischen (mikroskopischen) Untersuchung entnommen. Krebszellen können aus einem Tumor (Brustkrebs, Schwarzer Hautkrebs, ...) abwandern und sich in diesem Lymphknoten ansammeln. Deshalb kann der Wächter-Lymphknoten Anhalt darüber geben, ob bereits Krebszellen abgewandert sind oder nicht.
GAP-Lappenplastik
Eine GAP-Lappenplastik (Unterscheidung zwischen S-GAP und I-GAP) ist eine Form der freien Gewebeübertragung von der Po-Region zu verschiedenen anderen Stellen des menschlichen Körpers. Sie wird insbesondere zur Mamma-Rekonstruktion (Brustwiederherstellung) verwendet. Das Gewebe (Haut und Fettgewebe) wird dabei vollständig abgelöst und dann an der Empfängerstelle (meist der Brust) mikrochirurgisch (durch Gefäßnähte unter dem Mikroskop) wieder an die Blutversorgung angeschlossen.
Silikon-Implantat
Silikon-Implantate können zur Brustvergrößerung (Mamma-Augmentation) - aus ästhetischen Gründen oder bei entwicklungsbedingten Fehlbildungen der weiblichen Brust - verwendet werden, zudem zur Brustwiederherstellung (Mamma-Rekonstruktion) nach Brustkrebs-Erkrankungen.
Solare Keratose
Siehe Aktinische Keratose.
Spalthaut-Transplantation
Siehe Hautverpflanzung.
Spinaliom
Siehe Plattenepithel-Karzinom.
Stachelzellkrebs
Siehe Plattenepithel-Karzinom.
Stirnfalten
Siehe Botulinumtoxin.
Sulcus-ulnaris-Syndrom
Siehe Kubitaltunnelsyndrom.
Tendovaginosis stenosans
Unter Tendovaginosis stenosans versteht man eine meist schmerzhafte Einengung im Bereich eines Sehnengleitkanals. Dies kommt im Bereich der Finger- und Daumen-Beugesehnen vor (Schnellender Finger, Schnellender Daumen), sowie am Handgelenk/Unterarm streckseitig (Tendovaginosis stenosans de Quervain).
TMG-Lappenplastik
Eine TMG-Lappenplastik ist eine Form der freien Gewebeübertragung von der Oberschenkel-Innenseite zu verschiedenen anderen Stellen des menschlichen Körpers. Sie wird insbesondere zur Mamma-Rekonstruktion (Brustwiederherstellung) verwendet. Das Gewebe (Haut und Fettgewebe) wird dabei vollständig abgelöst und dann an der Empfängerstelle (meist der Brust) mikrochirurgisch (durch Gefäßnähte unter dem Mikroskop) wieder an die Blutversorgung angeschlossen.
TRAM-Lappenplastik
Die TRAM-Lappenplastik ist eine Form der freien Gewebeübertragung vom Bauch zu verschiedenen anderen Stellen des menschlichen Körpers. Sie wird insbesondere zur Mamma-Rekonstruktion (Brustwiederherstellung) verwendet. Das Gewebe des Unterbauches (Haut und Fettgewebe) wird dabei meist vollständig abgelöst und dann an der Empfängerstelle (meist der Brust) mikrochirurgisch (durch Gefäßnähte unter dem Mikroskop) wieder an die Blutversorgung angeschlossen (ähnlich der DIEP-Lappenplastik). Als Variante kann das Gewebe vom Bauch auch ohne vollständige Durchtrennung an der Muskulatur gestielt nach oben zur Brust verlagert werden.
Tränensäcke
Siehe Blepharoplastik.
Tubuläre Brust
Bei der tubulären (tuberösen) Brustdeformität ist die weibliche Brust entwicklungbedingt schlauchförmig ausgebildet (Schlauchbrust, Rüsselbrust). Der Brustwarzenvorhof ist meist stark gedehnt. Dies kann sowohl ein- als auch beidseitig vorkommen. Eine tubuläre Brustdeformität kann operativ korrigiert werden.
Unguis incarnatus
Ein eingewachsener Finger- oder Fußnagel wird als Unguis incarnatus bezeichnet. Meist sind die Großzehen betroffen. Ein eingewachsener Nagel führt zur Entzündung, die häufig chronisch wird und ohne weitere Maßnahmen nicht mehr abheilt. Sollten konservative Maßnahmen wie medizinische Fußpflege und Fußbäder keinen Erfolg haben, dann kann der eingewachsene Nagelteil chirurgisch entfernt werden (Emmert-Plastik).
Verbrennung
Je nach Schweregrad und betroffener Körperoberfläche werden frische Verbrennungen (entstanden durch Flammen oder heiße Objekte) oder Verbrühungen (entstanden durch heiße Flüssigkeiten oder Dampf) entweder konservativ (durch Salben und Verbände) oder operativ (Abtragung der abgestorbenen Hautschichten, Hautverpflanzungen) behandelt.
Verbrennungsnarben
Siehe Narbenkorrektur.
Vollhaut-Transplantation
Siehe Hautverpflanzung.
Verruca
Verruca ist die Fachbezeichung für eine Warze. Dies ist eine gutartige Hautveränderung, die durch einen Virus ausgelöst wird. Es gibt mehrere Typen von Verrucae (Warzen), häufig vorkommend ist die Verruca vulgaris auf der Haut. Die Behandlung ist mitunter schwierig, da Warzen nach Entfernung die Neigung haben an gleicher Stelle erneut zu entstehen (Rezidiv).
Wächter-Lymphknoten
Siehe Sentinel-Node-Biopsie.
Warze
Siehe Verruca.
Weißer Hautkrebs
Siehe Basalzellkarzinom und Plattenepithel-Karzinom.
Zornesfalten
Siehe Botulinumtoxin.

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